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So gut wie jeder Mensch ist in
seinem Leben schon einmal mit einer Audiodatei in Kontakt
gekommen. Dies passiert nämlich bereits dann, wenn
er sich eine im Handel erworbene oder auch selbst gebrannte
CD anhört. Für gewöhnlich sind auf einer
handelsüblichen Audio CD unkomprimierte Dateien enthalten.
Selbiges ist der Fall, wenn man von einer solchen CD eine
1:1-Kopie anfertigt (was nur bei Titeln ohne Kopierschutz
erlaubt ist).
Anders sieht es aus, wenn man seine Musik im Internet bei
so genannten Musikbörsen bezieht. Da unkomprimierte
Dateien sowohl auf dem Server einer Musikbörse als
auch auf der Festplatte des Endverbrauchers Unmengen von
Speicherplatz belegten und der Käufer sehr viel Zeit
benötigte, um die Dateien herunter zu laden, handelt
es sich bei der im Internet erwerbbaren Musik in der Regel
um stark komprimierte Audiodateien.
Eine besondere Form von Audioformaten stellen MIDI-Dateien
dar. In ihnen befinden sich keine fertig abspielbaren Töne,
sondern lediglich die Informationen zur Ansteuerung der
im Computer installierten Soundkarte.
Im Folgenden wird weitergehend auf
die einzelnen Audioformate eingegangen und erläutert,
welches Format für welchen Zweck geeignet ist.
Unkomprimierte Formate: CD-DA, WAV,
PCM, usw.
Die wohl bekanntesten unkomprimierten
Audiodateien befinden sich auf den handelsüblichen
Audio CDs. Die so genannten CD-DA-Dateien unterliegen einem
weltweiten Standard, der es möglich macht, dass Audio
CDs von jedem CD-Player und jedem CD-ROM Laufwerke abgespielt
werden können. Mittlerweile erschweren dem Käufer
allerdings die immer komplexer werdenden Kopierschutzmaßnahmen
der Hersteller das reibungslose Abspielen der CDs.
Unkomprimierte Audioformate, zu denen
unter anderen auch WAV- und PCM-Dateien zählen, bieten
die beste Tonqualität mit vollem Klangspektrum. Da
diese Dateien im Gegenzug aber sehr viel Speicherplatz beanspruchen,
finden lediglich bis zu 20 Titel Platz auf einer CD.
Komprimierte Formate: MP3, WMA, usw.
Eins der wohl bekanntesten komprimierten
Audioformate ist die MP3-Datei. Obwohl diese Datei im Vergleich
zu weniger bekannten Typen wie etwa den ADA- oder LTAC-Formaten
erheblich verlustbehafteter ist, erfreuen sich die kleinen
MP3-Dateien großer Beliebtheit.
Auch WMA-Dateien sind ziemlich bekannt und werden relativ
häufig benutzt, da sie die Möglichkeit einer verlustfreien
Kompression bieten. WMA-Dateien können heutzutage in
der Regel von jedem gängigen MP3-Player wiedergegeben
werden. Da heutzutage sehr viele Internetnutzer ihre Musik
von Musikbörsen beziehen und diese ihre Audiodateien
mit besonderen Kopierschutzmaßnahmen ausstatten, sind
die meisten MP3-Player so ausgestattet, dass sie auch geschützte
Dateien wiedergeben können.
Verlustbehaftete Formate wie MP3-Dateien
bieten zwar nicht das facettenreiche Hörspektrum von
Audio CDs, eignen sich aber ideal für den Alltagsgebrauch,
etwa während einer Zugfahrt bzw. in solchen Situationen,
in denen man besonders feinen Klängen keinen Wert zuschreibt.
Für die Wiedergabe von klassischer Musik oder Opern
sind sie hingegen nicht geeignet.
Steuerungsdateien - MIDI, etc.
Neben den Musikdateien existieren
auch noch so genannte Musikformate. Hierzu zählen beispielsweise
MIDI-Dateien. Diese Dateien enthalten keine vollständigen
Tonspuren, sondern lediglich Noten und eventuell Informationen
zu den Klängen.
Diese Audioformate müssen also erst einmal auf dem
ausführenden PC in Musik umgesetzt werden. Die Qualität
der Töne und Klänge hängt hierbei also von
den Fähigkeiten der Soundkarte bzw. der verwendeten
MIDI Software ab.
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