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Der aus der weißen amerikanischen Musikkultur stammende Barbershop-Gesang ist ein vierstimmiger, männlicher a capella-Gesang. Vor der Erfindung des Radios war es üblich, dass die populäre Musik durch umher ziehende Sängergruppen verbreitet wurde, die vor allem am Wochenende auftraten. Beim Barbershop, dem Frisör, wurden früher jedoch nicht nur Haare geschnitten, sondern auch Zähne gezogen – und das gemeinsame Singen der tags zuvor gehörten Lieder half den Patienten über ihre angsterfüllte Wartezeit hinweg. So kam der Gesang zu seinem Namen: Barbershop. Die Barbershop-Lieder handeln meistens von unglücklichen Beziehungen, der Liebe, Freundschaften und behandeln manchmal auch patriotische Themen. |