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Dur (aus dem lateinischen: durum = hart) ist der Fachbegriff für ein Tongeschlecht, das sich sowohl auf Akkorde und Tonarten, aber auch auf einen ganzen Musikabschnitt beziehen kann. Konkreter wird der Dur-Charakter bei Betrachtung der Dur-Tonleiter, die durch ein fünf Halbtonschritte betragendes Intervall zwischen dem Grundton und der Terz gekennzeichnet ist. Für Laien ist Dur jedoch auch ohne Tonleiter-Kenntnisse gut zu erkennen: Stücke oder Passagen in Dur klingen für das europäische Ohr fröhlich, klar, hell und frisch, während Tonfolgen in Moll sich meistens eher traurig, weich und melancholisch anhören.
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