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Elvis Aaron Presley, auch „King des Rock’n’Roll“ genannt, ist der populärste weiße Rock’n’Roll-Sänger der Musikgeschichte. In den späten 50er Jahren machte Elvis den bis dato afroamerikanischen Rock’n’Roll gesellschaftsfähig, indem er durch seine nahbare, sympathische Ausstrahlung und seinen wilden Charme die breite Masse ansprach, durch seinen exzessiven Hüftschwung aber gleichzeitig die Sittenwächter auf den Plan rief. Elvis Presley wuchs in Tupelo, Mississippi, in sehr ärmlichen Verhältnissen auf und verdiente sein karges Gehalt zunächst als Lastwagenfahrer. Nach seinem Durchbruch Mitte der 50er Jahre, der ihm vor allem durch seine legendären Live-Auftritte gelang, wurde er von seinem Manager „Colonel“ Parker unter die Fittiche genommen, was sukzessive eine starke Kommerzialisierung seiner Musik und die Produktion etlicher Musikfilmchen mittleren bis niedrigen künstlerischen Niveaus nach sich zog. 1969 konnte Elvis schließlich ein großes, selbst bestimmtes Comeback feiern und präsentierte sich seinen Fans sowohl menschlich als auch musikalisch gereift. Elvis Presley starb am 16. August 1977 im Alter von 42 Jahren in seinem Anwesen “Graceland”/Memphis, Tennessee an einem Herzinfarkt, ausgelöst vermutlich an einer Überdosis von Medikamenten. Während Elvis in den 50er Jahren vor allem durch seine glänzende Haartolle auffiel, gehörten in den 70er prunkvolle Showanzüge, die nicht selten die Grenzen des Kitsch überschritten, lange Koteletten und bombastische Live-Shows zu seinem Markenzeichen. Noch heute pilgern seine Fans jährlich zu seinem Grab in Memphis. |