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Das Jodeln ist eine in der alpenländischen Tradition verwurzelte, volkstümliche Singtechnik, bei der die Stimme sich mehrmals gewollt und kontrolliert überschlägt, so dass Sing- und Kopfstimme sich ständig abwechseln. Ein Jodler kommt ohne Wörter aus; stattdessen werden jodeltypische Silben aneinander gereiht. Damit hat das Jodeln einen stark lautmalerischen Charakter. Standard-Silbenfolgen beim Jodeln sind beispielsweise das „Hodaro“ oder „Holadaittijo“. Seinen Ursprung hat das Jodeln vermutlich in dem Brauch, weite Distanzen, wie sie die Menschen in unwegsamen Bergregionen voneinander trennen, mit gut hörbaren, charakteristischen Rufen zu überbrücken und sich dabei die Echo-Wirkung der Täler zunutze zu machen. Somit diente das Jodeln früher zur Verständigung, ist heute aber lediglich eine beliebte und vor allem von Touristen gerne gehörte Spielart der Volksmusik. |