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Rhythm and Blues, auch R’n’B abgekürzt, ist eine bluesige, aber gleichzeitig stark rhythmusbetonte und damit meistens gut tanzbare Version des afroamerikanischen Pop. Obwohl der R’n’B dank seiner derzeitigen Renaissance oft als ein zeitgenössischer Stil betrachtet wird, hatte er seinen Ursprung bereits in den 40er Jahren und gilt sogar als Keimzelle des Rock’n’Roll. 1949 wurde in den USA das erste Mal offiziell ein Musiktitel als Rhythm and Blues-Stück kategorisiert, um den abwertenden Begriff race music (übersetzt: Rassenmusik) zu ersetzen. Musiker wie Michael Jackson, Whitney Houston und Lionel Richie verpasstem dem klassischen Rhythm and Blues in den 80er und 90er Jahren eine Frischzellenkur und peppten ihn mit modernen Soundelementen, ungewöhnlichen Tanzschritten und deutlichen Popanklängen auf. Der heutige Mainstream-R’n’B, auch Contemporary R’n’B genannt, besticht durch einen lässigen Groove, Rapeinlagen und einer gut verkäuflichen Mischung aus traditionellen Blues- und Soulrhythmen und teils klassischer, teils moderner Instrumentierung, bei der gerne auf elektronische Effekte zurückgegriffen wird. Zu den prominentesten Vertretern des aktuellen R’n’B zählen Beoncé Knowles, Justin Timberlake, Usher und Alicia Keys. |