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Als Rockstar (aus dem Englischen „star“ = Stern) werden Rockmusiker bezeichnet, die mit ihren Songs über eine längere Zeit hinweg eine breite Masse erreicht haben, über ein außergewöhnliches Charisma verfügen und in ihrem Stil, ihrem Auftreten und auch ihrem Aussehen unverwechselbar sind. Zum Klischee des Rockstars gehört es zudem, ein aufregendes Privatleben zu führen, sich in der Öffentlichkeit hin und wieder ungezähmt und rebellisch zu geben und in prachtvollen oder eigenwilligen Anwesen zu residieren. Rockstars haben meist eine aufregende Biografie, in denen sich Fakten mit Mythen und Legenden vermischen. In den 60ern und 70ern kamen einige Rockstars früh und tragisch ums Leben (zum Beispiel Jimi Hendrix oder Jim Morrison), was den Kult um ihre Person zusätzlich verstärkt hat. Vor allem durch die RTL-Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ hat sich die Bezeichnung „Star“ in den vergangenen Jahren zunehmend abgenutzt und wird vorschnell auch für jene Künstler verwendet, die den Star-Status noch lange nicht erreicht haben oder niemals erreichen werden. Echte Rockstars, um die ein stetiger Personenkult betrieben wird, sind jedoch heute im Gegensatz zu den Popstars, die eine weichere Musik vertreten, nur noch rar gesät – zu ihnen zählen unter anderem die Mitglieder der Rolling Stones, Ozzy Osbourne (Black Sabbath), Anthony Kiedis (Red Hot Chili Peppers) und Jon Bon Jovi.
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