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Soulmusik (soul ist englisch und bedeutet „Seele“) ist die wichtigste Strömung der afroamerikanisch geprägten Unterhaltungsmusik und hatte zwischen 1960 und 1970 ihren Höhepunkt. Der Soul hat seine Wurzeln in dem Rhythm und Blues der 50er Jahre; auch der klassische Blues beeinflusste den Soul maßgeblich. Vor allem während der 60er Jahre war die aufstrebende Soulmusik Synonym für den Kampf der afroamerikanischen Bevölkerung der USA um Gleichberechtigung und Anerkennung. Die Soulmusik jener Zeit war gekennzeichnet von emotionalen Texten, der Heraushebung der Gesangspartie und einem vielschichtigen, mit Handclaps und Breaks angereicherten Groove. In den 70er, 80er und 90er Jahren kristallisierten sich mehrere Soul-Stile heraus – zum Beispiel Funk und Hip Hop. Der berühmte Philly-Sound – eine Soul-Richtung, die sich in Philadelphia etablierte – machte Anfang der 70er den Weg frei für die große Disco-Welle, die von etlichen afroamerikanischen Sängern und Formationen geprägt war. Soul-Geschichte schrieben Künstler wie Stevie Wonder, Aretha Frankling, Marvin Gaye und Patti LaBelle. Auch heute spielt die tanzbar angehauchte moderne Soulmusik, oft als „Black Music“ bezeichnet, noch eine wichtige Rolle im internationalen Musikgeschehen und wird vertreten von Stars wie Alicia Keys, Joss Stone oder Whitney Houston. |