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Auf fast jedem privaten Computer
gibt es unzählige Musikdateien. Aber sind sie auch
griffbereit, wenn man gerade im Sinn hat, einen bestimmten
Song zu hören, oder wurden sie nach Zufallsprinzip
auf alle Partitionen verstreut? Um Musik richtig verwalten
zu können, bieten viele Softwarehersteller findige
Lösungen an. Am zweckmäßigsten ist es natürlich,
man bedient einfach seinen Player und in diesen ist gleich
ein Verwaltungsprogramm integriert. Wegen diesem Sinnzusammenhang
liefern die besten Player in der Regel auch die besten Musikverwaltungsprogramme
gleich mit. Ob es nun Playlists oder ganze Medienmedienbibliotheken
sind, wichtig ist, die Titel sind leicht zu finden und nach
einem System geordnet, das dem Benutzer zusagt. Hierzu entwickelten
einige Softwarehersteller erstaunlich gute Programme:
Windows
Media Player
Der Media Player aus dem Hause Microsoft
bringt zweifellos eins der umfangreichsten Musikverwaltungsprogramme
mit. Wegen der vielen Funktionen des Players, muss die Medienbibliothek
leider etwas umständlich aus dem Menü herausgesucht
werden. Aber hat man sie einmal aufgeschlagen, bietet sie
dafür auch Funktionen, die in kaum einem anderen Musikverwaltungsprogramm
üblich sind. Sehr schön ist, das man alle Titelübersichten
auf einer Seite findet und von da aus gleich per Drag and
Drop Playlisten erstellen kann, die von nun an für
immer in der Gesamtübersicht enthalten, aber auch leicht
wieder zu löschen sind. Außerdem bringt der Media
Player acht eigene Visualisierungen mit und ist G-Force
kompatibel. Doch das ist noch nicht das Besondere. Bei jedem
in der Medienbibliothek aufgelisteten Titel kommt man per
Rechtsklick in einen erweiterten Tageditor. Dort kann man
spezielle, den Song betreffende Informationen eintragen,
die dann in den Visualisierungen mit aufgeblendet werden.
Sogar ein Bild vom Interpreten, das während dann des
Abspielens des Songs zu sehen ist, lässt sich einfügen.
Der Clou ist, dass man nicht nur die Songtexte abspeichern
kann, sondern auch noch die Möglichkeit hat, den Song
selbst zu synchronisieren. Das erfordert zwar etwas Geduld,
doch man wird damit belohnt, dass man, ähnlich wie
bei einem Karaoke-Programm, während die Musik läuft,
jede Liedzeile als Untertitel eingeblendet sieht.
Real
Player
Auch der in seiner Grundversion ebenfalls
kostenlose Real Player, kann mit fast allen Extras aufwarten,
die man schon vom Windows Media Player kennt. Auch hier
ist die Medienbibliothek aufwändig gestaltet und alle
Clip- bzw. Titelinformationen lassen sich noch einmal einzeln
bearbeiten. Auch Bilder und Texte lassen sich zu den Songs
hinzufügen. Lediglich das Herstellen von Untertiteln
ist nicht möglich. Jedoch sind die eigenen Visualisierungen
noch etwas lustiger als bei anderen Playern.
Winamp
Auch das Nullsoft-Programm Winamp
hat einen Funktionsumfang, der den höchsten Ansprüchen
genügen kann. Wie schon bei den beiden eingangs vorgestellten
Programmen gibt es hier eine Medienbibliothek, hier Medienkatalog
genannt, wo alle auf dem Computer gespeicherten Audio-Medien
automatisch erfasst werden. Auch hier versucht das Programm
selbstständig die Titel nach Album, Künstler,
Genre usw. zu ordnen, und man muss nur noch etwas helfend
eingreifen. Bilder oder Texte werden nicht angezeigt, es
gibt aber eigene Visualisierungen.
YamiPod
Das kostenlose Musikverwaltungsprogramm
für den I Pod ist für Windows, Mac OS, und Linux
erhältlich. Das Tool läuft also auf jedem Computer,
an den der I Pod angeschlossen werden kann.
mpui
Dieses Open-Source-Programm ist völlig
unverschnörkelt und wurde ursprünglich für
Unix konzipiert. Es ist für Windows 2000 und Windows
XP geeignet. Das Musikverwaltungsprogramm ist denkbar einfach,
dafür aber um so übersichtlicher. Eigentlich ist
es nur eine Playlist, die beliebig arrangiert werden kann.
Der Vorteil ist, dass dieses Programm nur sehr wenig Speicherplatz
benötigt, und trotzdem voll funktionsfähig ist.
songbird
Songbird ist ein sehr umfangreiches
Freeware-Programm, mit zahlreichen Funktionen. Die Programmbibliothek
ist ähnlich dem des Windows Media Players aufgebaut.
Die Songs können nach Titel, Interpret und Genre geordnet
werden.
Musicmatch
Diesem Programm merkt man nicht an,
dass es sich um Freeware handelt, es ist aufwändig
gestaltet, und die Programmbibliothek, bietet alles, was
der anspruchsvolle Nutzer erwartet. Selbst Bilder der Interpreten
lassen sich zusätzlich einfügen.
Foobar
Foobar ist ein sehr zweckmäßiger,
schlanker Player, bei dem, anders wie bei den vorher vorgestellten
Programmen, die Programmbibliothek sofort mit angezeigt
wird. Hier hat man es besonders leicht, seine Songs auf
Anhieb zu finden.
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